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Monday, September 24th  
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Pilgerreise nach Rom
"Wir müssen wissen, wo wir stehen, damit wir wissen, wofür wir stehen"

Mit diesem Leitgedanken brachen 50 Pilger aus der Pfarrgemeinde Eiterfeld in der Nacht zum 09. Oktober in Begleitung von Dechant Markus Blümel nach Rom auf. Mit dabei auch viele aus der Pfarrkuratie Wölf.

Antonius und Lukas in Padua, Franziskus und Klara in Assisi waren die ersten Begegnungen mit den Zeugnissen christlichen Lebens. Höhepunkt war für die Pilger neben der Papstaudienz auf dem Petersplatz eine Heilige Messe am Petrusgrab. Petrus gilt als erstes Oberhaupt der katholischen Kirche. Der Petersdom, ein Gotteshaus von himmlischen Dimensionen. Auf den Fußstapfen der römischen Kaiser kam auch das kulturelle Programm für die Pilger nicht zu kurz. Der Konstantin-Bogen, das Colloseum und das Forum Romanum sind nur einige zu nennende Stationen auf dem Rundgang durch das antike Rom. Passend zum Paulusjahr besuchten die Pilger die Grabstätten des Heiligen Paulus in der Basilika St. Paul vor den Mauern und die Enthauptungsstätte des Paulus in Tre Fontane. Die Hauptbasiliken S. Maria Magiore, S. Giovanni in Laterano waren weitere Stationen auf der Pilgerreise. Als weiterer Höhepunkt erlebten die Pilger einen herzlichen Empfang im Stadtteil Magliana. Kinder des ortsansässigen Kindergarten und der Schule tanzten und sangen zur Begrüßung der Gäste aus dem Bistum Fulda. Zwischen Magliana und Fulda bestehen kulturelle und religiöse Kontakte, die aus der gemeinsamen Wurzel der Verehrung der römischen Märtyrergeschwister Simplicius, Faustinus und Beatrix erwachsen sind. Im Anschluss an den herzlichen Empfang zelebrierte Dechant Blümel auf dem Gelände der Ruine des Damasus-Oratoriums eine Heilige Messe. Anschließend wurden die Pilger durch die Katakomben der Hl. Generosa geführt, in der die drei Märtyrergeschwister bis im Jahre 682 bestattet waren. Als 100. Pilgergruppe überreichten Vertreter des Stadtteiles Magliana Herrn Dechant Blümel eine Urkunde. Ein besonderes Erlebnis war der Besuch des Klosters des Heiligen Benedikt in Subiaco. Die geweihte Stätte besteht aus zwei übereinander gebauten Kirchen und verschiedenen Kapellen, die fast mit dem natürlichen Felsen verschmelzen, sowie den Wandmalereien, die alle Flächen bedecken. Bei Musik und Wein erlebte die Pilgergruppe eine fröhliche Weinprobe in Frascati. Zwischen dem antiken Rom und den heiligen Stätten hinterließ auch das moderne Rom seine Spuren. Stets wimmelte es in den Straßen und Gassen von Menschen aus aller Welt. Alle Farben und Trachten der kath. Kirche vermischen sich mit Menschen verschiedener Konfessionen und Touristen aus aller Welt. Überfüllte Busse, bettelnde Kinder, Bummel durch Rom bei Nacht sind unvergessliche Erlebnisse und werden noch lange den Pilgern in Erinnerung bleiben. Am Ende der Pilgerreise nimmt jeder sicherlich für sich sein eigenes geistiges Gut von dieser Pilgerreise mit nach Hause. Aber allen ist sicherlich gemeinsam, dass die Pilger wussten, wo sie standen und auch wissen, wofür sie stehen!

Das Bild zeigt die gesamte Pilgergruppe