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Saturday, July 21st  
Zum 80. Mal Volksliedersingen in Wölf

Zum 80. Mal Volksliedersingen in Wölf
FZ 23.9:WÖLF. Einen doppelt freudigen Anlass gab es beim Volksliedersingen in Wölf. Im Saale Hilpert trafen sich seit dem Spätherbst 2001 die Anhänger des deutschen Liedgutes bereits zum 80. Mal, gleichzeitig wurde Theo Stock aus Leimbach als 8888. Sänger begrüßt.

Albert Wiegand und Heribert Waider überreichten dem Jubilar einen Vesperkorb und dankten für sein stetes Kommen. Eigens zu diesem Jubiläum brachte Reinhold Busold aus Ufhausen eine Ortsschelle mit, die er Wiegand überreichte, damit sich dieser beim Ansagen der Lieder ab und zu besseres Gehör verschaffen möge. Rosemarie Brähler aus Leibolz, die durch ihre Beiträge für Humor sorgt, hatte für Wiegand einen „Kranz mit 80x“ mitgebracht.
Über 100 Sängerinnen und Sänger hatten sich auch diesmal im Saal Hilpert zum 80. Volksliedersingen versammelt. Die Idee wurde während einer Geburtstagsfeier von Hans Georg Abel in Wölf nach ein paar Bier geboren. Denn die meisten Anwesenden kannten zwar die erste Strophe der Lieder, nicht aber die nachfolgenden.
Pläne wurden geschmiedet, die gebräuchlichsten Lieder zu einem Buch mit 70 Titeln gebündelt und 35 Liedbücher gedruckt und geklebt. Die Voraussetzung für einen ersten Liederabend war geschaffen, so Albert Wiegand. Hinzu sei es ein Glücksfall gewesen, auf den Akkordeonspieler Gerald Bock aus Schenklengsfeld zu stoßen, der seit dem ersten Abend mit damals 35 Gästen in der Gaststätte die „musikalische Leitung“ bildet.
Rasch machte das Wölfer Volksliedersingen in der Bevölkerung die Runde. Von Mal zu Mal stieg die Zahl der Teilnehmer. Selbst der Hessische Rundfunk zeichnete ein Singen am Reckroder Teich auf und strahlte dieses aus. Bei einem Treffen am 5. August 2003 am Ringberg trafen sich 175 Freunde des deutschen Volksliedes zum gemeinsamen frohen Singen.
Mittlerweile kommen zu den Singen im Hilpert’schen Saal jeweils rund 120 Sänger aus dem Hünfelder, Fuldaer und Hersfelder Land, dem Landecker und Geisaer Amt, ja, regelmäßig auch aus Offenbach. Dass da die Liederbücher längst nicht mehr ausreichten, ist klar: Mittlerweile verfügen die Wölfer über 200 solcher Werke.